Aktuelles

Veröffentlicht: 17.04.2013 unter Dr. Andreas Schmidt

Endlagersuche für Atommüll auch in Sachsen-Anhalt?

Ist der Neuanfang, den Bundesumweltminister Peter Altmaier in Sachen Suche nach einem Endalger für den deutschen Atommül ausgerufen hat, wirklich ernst gemeint? Oder werden hier wieder Nebelkerzen geworfen? Das Gerücht aus dem Umweltausschuss des Deutschen Bundestages, ein Salzstock im Süden Sachsen-Anhalts werde in die Reihe der näher zu betrachtenden Endlagerstandorte einbezogen, spricht für letzteres. Gemeint ist offenbar die Grube Teuschenthal.

Unterirdische Lager für Atommüll sind grundsätzlich problematisch, weil es geologische Stabilität für zehntausende Jahre nicht geben kann. Aber die Suche nach einem unterirdischen Endlager muss, wenn sie schon ernsthaft betrieben werden soll auch ernsthaft in Betracht kommende Standorte einbeziehen.

Die Grube Teutschenthal, die seit jeher instabil ist und 1940 sowie 1996 schwere Gebirgsschläge erlebt hat, erfüllt die Voraussetzungen nicht. Sollte sie auf der Liste der zu untersuchenden Altbergwerke stehen, zeigte das nur, dass diese Liste von einem Festhalten an Gorleben ablenken soll.

Diese Art der Endlagersuche schadet dem Prozess der Lösungsfindung für den wachsenden Atommüllberg und die Debatte über einen Standort im Süden Sachsen-Anhalts schadet der Region. Schluss damit!

Veröffentlicht: 16.04.2013 unter SPD Sachsen-Anhalt

Für die Zukunft der Fachkräftesicherung ist die Ausbildung von heute wichtig

mormann 150x200steppuhn 150x200Am Mittwoch ist Tag des Ausbildungsplatzes. Nach aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit zeigt sich, dass es auch für Unternehmen zunehmend schwierig wird, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Dazu erklären Ronald Mormann, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion, und Andreas Steppuhn, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion: „Nach ersten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit kommen im Ausbildungsjahr 2013 durchschnittlich 1,21 Bewerber auf eine zu besetzende Stelle. Im Bundesvergleich ist dies noch eine gute Relation. Diese Zahl ist noch vorläufig und kann sich im Laufe des Jahres noch verändern.“

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Veröffentlicht: 29.03.2013 unter SPD Sachsen-Anhalt

Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt erfolgreich weiterführen

reinecke 150x200Heute hat der Landtag die Große Anfrage „Schulsozialarbeit“ debattiert. Darin gab die Landesregierung ausführliche Antworten zur Situation der Schulsozialarbeit im Land Sachsen-Anhalt.  So wurden mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) seit dem Schuljahr 2009/10 eine Reihe von „Projekten zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs“ finanziert.

Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter wurden an über 200 Schulen eingesetzt. Ihre Tätigkeitsfelder erstreckten sich auf die Beratung, Einzelfallhilfe, Elternarbeit und andere Formen der sozialpädagogischen Einflussnahme, die zur Prävention von Schulverweigerung und Schulabbruch beitrugen. Darüber hinaus boten Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter in Kooperation mit außerschulischen Partnern zusätzliche Lern- und Freizeitangebote für interessierte Schülerinnen und Schüler an.

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Veröffentlicht: 29.03.2013 unter SPD Sachsen-Anhalt

Frauen sind nicht ein Viertel weniger wert – Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer

budde2 150x200Katrin BuddeSeit 2008 wird in Deutschland der Equal Pay Day begangen, um auf die bestehenden Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern und deren Ursachen aufmerksam zu machen. Der Aktionstag markiert den Tag, an dem Frauen genauso viel Geld verdient haben, wie Männer bereits am 31.12. des Vorjahres. In diesem Jahr fällt dieses Datum auf den 21. März.

Frauen müssen in Deutschland demnach durchschnittlich knapp drei Monate (80 Tage) länger arbeiten, um die Gehaltsdifferenz von aktuell 22 Prozent auszugleichen. Das ist deutlich schlechter als der EU-Durchschnitt, der bei 17,1 Prozent liegt. „Das ist eine Ungerechtigkeit, die man unbedingt beseitigen muss“, erklärte Katrin Budde, SPD-Landesvorsitzende und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. „Frauen erreichen heute ebenso erfolgreich Berufs- und Bildungsabschlüsse wie Männer, häufig schneiden sie sogar besser ab. Aber auf dem Arbeitsmarkt werden sie ausgebremst. Sie verdienen weniger bei gleicher Arbeit, die sind oft allein für die Familienarbeit zuständig, ihr Erfolg in Studium und Ausbildung nicht in den Chefetagen wieder.“

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Arne Lietz - SPD-Abgeordneter des Europäischen Parlaments für Sachsen-Anhalt
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